Ein halbes Jahr in China

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Innere Mongolei

Vom 29.09 bis 02.10 habe ich zusammen mit Mai, deren Cousine und zwei Freunde mit einer Reisegruppe einen Trip in die Innere Mongolei unternommen. Um 5 Uhr morgens sind wir gestartet und in das 370 km entfernte Datong in der Shanxi Provinz gefahren. Dort haben wir das haengende Kloster und die Yungang Grotten besucht. Das haengende Kloster wurde mitten in die Felswand gebaut und ist von einer atemberaubenden Landschaft umgeben. Wir hatten auch wieder super Wetter gehabt, was die Aussicht noch zusaetzlich verschoenert hat. Die Yungang Grotten sind vor ueber 2500 Jahren enstanden. In die Felsen und Hoehlen wurden viele Buddha Statuen gemeißelt und sind bis heute noch teilweise sehr gut erhalten. Am naechsten Tag ging es weiter in die Innere Mongolei welche ca. 550 km von Peking entfernt ist (vgl Berlin-München). Dort ist ein Auslauf der Wüste Gobi fuer Touristen zugaenglich gemacht worden und per Fuß oder Seilbahn zu erreichen. Wir nahmen die Seilbahn und ich konnte mir nicht verkneifen, Mai darauf hinzuweisen ihr Handy ja gut festzuhalten (zur Erinnerung: ihr war in Chengde ihr Handy runtergefallen). Dort angekommen haben wir so lustige Sandstiefelchen bekommen, die unsere Schuhe vor dem Sand geschuetzt haben. Sehr originell und herrlich bequem Dann hat es mich gleich zu den Kamelen gezogen, mit denen wir dann eine Stunde durch die Wueste geschifft sind. Begleitet wurde unsere Reise von unserem putzigen chinesischen Führer, der ein kleines Radio dabei hatte und dazu sang! Habe ein Video gemacht, werde mal schauen, ob ich das online stellen kann. Habe viele schoene Bilder gemacht, die zum Teil aber auch etwas verwackelt sind, da die guten Tierchen doch ganz schoen hin und her schaukeln (und komische Gurgelgeräusche von sich geben). Danach haben wir mit einem Jeep noch eine kleine Tour gemacht, die ganz schoen rasant war. Im Hotel angekommen, gab es abends noch eine tolle TanzShow von den Einheimischen mitsamt Lagerfeuer, Feuerspucken und mongolischer Musik. Die Taenzer haben sich dann auch wieder harmlose Touristen geschnappt (darunter - natuerlich - auch ich) und dann musste ich mit einem kleinen braungebrannten Mongolen mit naggischem Oberkörper und Lendenschurz Walzer tanzen! Habe als Dankeschoen eine CD bekommen, die ich aber leider noch nicht zum Laufen gebracht bekommen habe . Am Tag darauf sind wir weiter ins Grasland gefahren. Absolutes Highlight dieser Reise war unsere 6 stuendige Reittour mit den mongolischen Ponys und zwei Führern. Man konnte entweder 3,4 oder 5 Stunden reiten. Da musste ich mich natuerlich fuer das volle Programm entscheiden. Waren letzendlich 6 Stunden unterwegs und kamem erst im Dunkeln wieder zurueck. Haben Rast an einem See gemacht, wo wir auch gleich von Frauen belagert wurden, die uns Trachten zum Fotografieren andrehten. Sicher, warum auch nicht, man goennt sich ja sonst nichts. Und so sind die Bilder entstanden, die ihr in meinem Webalbum bestaunen koennt . Danach gings weiter zu einer mongolischen Familie, die in kleinen Lehmhuetten mitten im Nirgendwo hausen. Haben dort gute unverseuchte frische Milch getrunken und kleine Souveniers gekauft. Ich bin noch immer von der tollen Landschaft und vor allem der Weite sehr beeindruckt. Man kennt aus Deutschland ja nur die eher dichtbesiedelte Landschaft und hier war das einfach rum um den Horizont nur flaches Land ohne auch nur einen Baum. Ich weiß gar nicht, wie viele km wir geritten sind, aber es muessen einige gewesen sein. Toll war auch der schnelle Ritt in den Sonnenuntergang und der sternenklare Himmel, war der schoenste den ich je gesehen habe. Sogar die Milchstraße konnte man ganz deutlich sehen. Ich freue mich, dass ich so eine tolle Erfahrung machen konnte und werde fuer immer an diesen schoenen Erinnerungen zehren. Nach 6 Stunden war ich dann doch etwas kaputt und wir genossen ein gegrilltes Lamm und Ziege als unser Abendmahl. Uebernachtet haben wir in typisch Mongolischen Hütten (Yurts) in denen es schon sehr kalt war. War froh, dass wir uns am naechsten Tag wieder auf nach Peking gemacht haben und ein warmes Bett auf mich gewartet hat!
Zum Abschluss die Empfehlung, falls ihr nach China kommen solltet, muesst ihr unbedingt auch in die Innere Mongolei fahren. China ist so ein riesiges Land, ich bin gespannt, welche verschiedenen Landstriche ich noch alles kennenlernen werde.

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3.10.08 13:36
 


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