Ein halbes Jahr in China

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Maronen zu Mittag

Es sind nun ein paar Tage seit meinem letzten Eintrag vergangen und ich moechte euch heute wieder auf den neuen Stand bringen. Letzten Freitag waren wir vorerst das letzte Mal in der Brauerei arbeiten, da sie nur zur Zeit des Oktoberfestes jemand brauchten und jetzt bei Normalbetrieb eher nicht so viel los ist. Zum Abschluss haben wir dann nochmal lecker Schnitzel mit Kartoffelpüree und eine Nachtischplatte verspeist. Das Dirndl hab ich natuerlich auch mitgenommen. Werde dafuer eher keine Verwendung daheim haben, aber man weiß ja nie . Am Sonntag bin ich mit Billie kurz im 7. Himmel gewesen, weil wir ein Einkaufszentrum mit importierten Köstlichkeiten aus aller Welt entdeckt haben. Haben auch gleich zugeschlagen und fuer vieeel Geld lecker Käse, italienische Nudeln und Soße ausgegeben. Apropos Geld, ich bin wirklich ein armes Schwein. Ausgerechnet jetzt faellt den Bankern ein, ein wenig Unruhe zu stiften und der Wechselkurs fuer Renminbi geht flöten!! Anfangs stand der Wechselkurs zum Euro 10:1 und nun krieg ich fuer einen Euro nur noch lächerliche 8,8! Tendenz sinkend Das ist sehr tragisch fuer mich und meinen Geldbeutel und letzendlich auch fuer euch, da ihr die Leidtragenden seid, die kleinere Mitbringsel bekommen...

Die Geldkrise und der Hunger haben mich jetzt sogar in die Maronenabhaengigkeit getrieben. (Na okay, ich war schon vorher suechtig). Denn seit die Olympiade rum ist, zeigt sich Peking auch wieder von seiner eigentlichen Seite mit den typischen kleinen Straßenständen, an denen man Obst, Fleischspieße und sonstiges mir unbekanntes kaufen kann. Meine Dealer des Vertrauens sind die Maronenmännchen, die an jeder Ecke mit ihrem Wagen stehen und nur darauf warten mich mit neuem Stoff zu versorgen. Für einen Euro bekomme ich immer eine kleine Tüte voll und freue mich wie ein Schneekönig. War sehr traurig, dass ich sie heute nicht gesehen habe, ich hoffe dass die Saison noch nicht vorbei ist!

Seit einer Woche bin ich auch stolze Besitzerin eines Taschenübersetzers in Form eines PDAs, der auch Mp3 und Mp4 abspielen kann. Sehr praktisch das kleine Ding, weil man Schriftzeichen direkt einzeichnen kann und das lästige Nachschlagen wegfaellt. Haben mal wieder knallhart verhandelt und sind sehr zufrieden mit dem Kauf.

Seit gestern hat sich unsere Wohnung zu einer Horrorgeschichtenwohnung verwandelt (na gut, gruselig war sie ja vorher schon) aber seit gestern fürchtet es mich ein wenig. Da es im Moment mal wieder sehr kalt ist und auch ein heftiger Wind weht, hat sich die Wohnung in ein Soundstudio für gruselige Filmmusik verwandelt. Es heult und knarzt, dass sich die Balken biegen (wörtlich!) und wenn ich am Schreibtisch vorm Fenster sitze, weht mir eine leichte kalte Brise entgegen. Schaurig wie sich der Vorhang wie von Geisterhand bewegt. Für euch sicher eine lustige Vorstellung, aber ich habe die Befuerchtung SO den eiskalten Winter hier nicht zu ueberstehen. Das ist naemlich kein Luschenwinter wie bei uns, sondern richtig fies mit Minusgraden am Tag! Werde mich mal aufmachen und MacGyver spielen und das Fenster selber abdichten.
Heute haben wir ein Gruppenfoto vor der Bibliothek gemacht, das bestimmt sehr gelungen ist, da der Wind uns von vorne wie Models im Haarspray Werbespot entgegen geweht ist...

Und zum Schluss sei das Highlight erwähnt, dass ich bald Geburtstag habe und auf dem Flughafen das schönste Geschenk auf mich wartet

 

23.10.08 13:48
 


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